MoGo: „Etwas Großes für eine große Gemeinschaft“

MoGo: „Etwas Großes für eine große Gemeinschaft“


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Veröffentlicht von Frank Zabel am Mittwoch, 11. September 2019, 11:22 Uhr

Heide - Unter dem Motto „Light My Fire“ werden am Sonntag, 22. September, Biker aus ganz Schleswig-Holstein auf dem Heider Marktplatz wieder einen großen Motorradgottesdienst feiern. Die Kirchengemeinde Heide und die Heider Motorradfreunde laden zum 26. MoGo ein.

Das Vorprogramm beginnt um 10 Uhr, unter anderem mit den Tellingstedter Trial-Fahrern und Angeboten verschiedener Aussteller und Partner. Für einen rockig-musikalischen Rahmen sorgt Pastor Andreas Sonnenberg als DJ. Der Gottesdienst selbst, gestaltet von Pastorin Astrid Buchin und Pastor Dennis Pistol, beginnt um 12 Uhr. Musikalisch begleitet wird dieser von Franz Spenn, Anne Christin Petersen sowie Clara und Rasmus Buchin, Tänzerinnen und Tänzer der Balletschule Warnecke werden auftreten.

Dennis Pistol: „Es ist eine schöne Tradition, dass der MoGo einen Songtext aufgreift. ‚Light My Fire‘ von den Doors wirft Fragen auf, was uns Sinn gibt, was uns antreibt – das passt wunderbar. Beim MoGo geht es um Gemeinschaft, das wird auch im Gottesdienst deutlich.“ Um 13 Uhr startet der Korso mit – bei gutem Wetter – bis zu 800 Bikern. Es geht über Süderheistedt nach Pahlen, über Hövede, Tellingstedt, Welmbüttel, Albersdorf, Bargenstedt, Meldorf und Hemmingstedt zurück nach Heide. Die Rückkehr auf dem Heider Marktplatz ist gegen 14 Uhr vorgesehen.

Peter Witthohn von den Heider Motorradfreunden gehört seit rund 15 Jahren zum ehrenamtlichen Vorbereitungsteam. „Ich möchte auch etwas zurückgeben und etwas Großes für die große Gemeinschaft unserer Kirche tun“, sagt der passionierte Motorradfahrer. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern von den „Heider Motorradfreunden“ und Unterstützern des „Motorradstammtischs Lunden“ kümmert er sich um einen reibungslosen Ablauf der Open-Air-Veranstaltung. Der folgt der Tradition: Die Teilnehmer erhalten gelbe Segensbänder, und zu Beginn des MoGos werden Herzen verteilt, die die Motorradfahrer einander als Zeichen ihrer Zuwendung schenken. Am Ende steht das Totengedenken für all jene Biker, die schwer verletzt wurden oder gestorben sind. Kerzen werden entzündet und leuchten anschließend in der St.-Jürgen-Kirche weiter.

Peter Witthohn: „Alle sind willkommen. Auch in der Vergangenheit haben viele Mitglieder der Kirchengemeinde am Gottesdienst teilgenommen, die keine Motorradfahrer sind.“ Erwartet werden in Heide Biker aus ganz Norddeutschland – in den vergangenen Jahren waren es jeweils zwischen 500 und 800 Teilnehmer. Der Heider MoGo gilt als größter Motorradgottesdienst in Schleswig-Holstein.

Die Gesamtveranstaltung wird unterstützt von der Stadt Heide, vielen Ehrenamtlichen der „Heider Motorradfreunde“ und des „Motorradstammtischs Lunden“ sowie der Kirchengemeinde Heide mit den Teamern und Pfadfindern der Stämme Westwind und VCP Heide, Jugendlichen des Technikteams am Werner-Heisenberg-Gymnasiums und dem DRK.