Am 1. Januar kommenden Jahres wird das Friedhofswerk des Kirchenkreises Dithmarschen seine Arbeit aufnehmen. Heute (18. Dezember) wurden die ersten Betriebsübergänge besiegelt: Vertreter der Kirchengemeinden Heide und Neuenkirchen sowie des Kirchenkreises Dithmarschen haben in Meldorf entsprechende Verträge unterzeichnet. Damit übertragen die Gemeinden die Friedhöfe in Heide und Neuenkirchen auf das neu gegründete Werk.

Die Kirchenkreis-Synode hatte bereits im November 2016 den Aufbau eines Friedhofswerkes beschlossen, die Einrichtung zum 1. Januar 2018 bestätigte das Kirchenparlament auf seiner jüngsten Sitzung vor wenigen Wochen. Rolf Eis, Verwaltungsleiter des Rentamtes, sagte heute bei der Vertragsunterzeichnung: „Die langjährige Vorbereitung trägt nun erste Früchte. Das Friedhofswerk bietet den Kirchengemeinden Lösungen in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation an. Aber das klappt nur in enger Abstimmung mit den Kommunen – wie in Heide und Neuenkirchen.“

Insbesondere eine veränderte Bestattungskultur stellt die Träger der insgesamt 34 kirchlichen Friedhöfe in Dithmarschen vor große Herausforderungen. Der Kirchenkreis möchte mit der Gründung eines Friedhofswerkes den Bestand der Dithmarscher Friedhöfe in kirchlicher Trägerschaft durch eine ökonomischere Bewirtschaftung (gemeinsamer Einsatz von Personal und Geräten) langfristig sichern.

 

Im Bild: Mit der Vertragsunterzeichnung kann das neue Werk seine Arbeit aufnehmen. Vorne (v. li.) Pastor Dennis Pistol und Eike Boyens (Kirchengemeinde Heide), Pastor Harald Meyenburg und Marie Luise Maack (Kirchengemeinde Neuenkirchen). Hintere Reihe: Propst Dr. Andreas Crystall und Gerhard Wiekhorst (Kirchenkreisrat), stell. Pröpstin Astrid Buchin und Verwaltungsleiter Rolf Eis.