Zum vierten Mal laden Klinik-Seelsorgerin Annegret Steinmeyer und das Palliativ-Team des Westküstenklinikums Heide zu einem besonderen Gottesdienst ein: Am zweiten Advent (10. Dezember) beginnt um 14 Uhr in der Heider Auferstehungskirche (Timm-Kröger-Straße 33) ein Gedenkgottesdienst für Angehörige verstorbener Palliativ-Patienten. „Es tut gut, miteinander Trost zu suchen an einem gemeinsamen Ort“, weiß die Diakonin Annegret Steinmeyer. Derzeit bereitet sie mit Mitarbeitenden des Westküstenklinikums Heide den Gedenkgottesdienst vor.

Gottesdienst in der Heider Auferstehungskirche am zweiten Advent

Im Heider Klinikum kümmert sich ein interprofessionelles Team im Rahmen der Palliativen-Komplex-Behandlung (PKB) um die unheilbar kranken Menschen: Arbeitsbereiche wie medizinische Versorgung, Pflege, Physiotherapie, Sozialer Dienst, Kunst-und Musiktherapie, Ernährungsberatung, Psychoonkologie und auch Seelsorge werden eng verzahnt, um den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen zu helfen. Bei der palliativen Versorgung geht es in erster Linie um den bestmöglichen Erhalt der Lebensqualität der schwerkranken Menschen und seiner Angehörigen. Im Team entstand seinerzeit der Wunsch, diesen Gottesdienst gemeinsam zu gestalten, der nunmehr zum vierten Mal stattfindet und unter der Überschrift „Alles hat seine Zeit“ steht. Steinmeyer: „Die Mitarbeitenden sind da für die Patienten und Angehörigen. Sie wissen, wie wertvoll die gemeinsame Zeit miteinander ist. Zeit für Gemeinsames, Zeit der Freude und Zeit der Sorge. Zeit, um Abschied zu nehmen, Zeit des Trostes, Zeit der Erinnerung. Im Gottesdienst können die Angehörigen ein Licht für ihre Verstorbenen anzünden. Licht als Zeichen der Hoffnung, dass die Gestorbenen bei Gott geborgen sind.“ Gemeinsam gestalten sie und die Mitarbeitenden den Gottesdienst mit Texten, Lesungen, Liedern und Gebeten.

Musikalisch gestalten Dr. Heinz Steinmeyer (Orgel) und Dr. Tanja Hanusa (Querflöte) den Gottesdienst mit. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt das Team zu einem Kirchenkaffee ins Gemeindehaus der Auferstehungskirche ein.