Heide – Zum 25. Mal laden die Kirchengemeinde Heide und die Heider Motorradfreunde zu einem ganz besonderen Gottesdienst ein: Am Sonntag, 23. September, werden einige Hundert Biker auf dem Marktplatz den Jubiläums-MoGo unter dem Motto „It’s my life“ feiern. Das Vorprogramm mit Musik, Einlagen der Tellingstedter Trial-Fahrer und Angeboten verschiedener Aussteller und Partner startet um 10 Uhr. Der Gottesdienst selbst beginnt um 12 Uhr.  Zum 25-jährigen Jubiläum wird diesmal auch einer der Ideengeber ausgezeichnet: Edgar Huhn (85) war 1994 einer der Initiatoren des ersten MoGos – damals in Zusammenarbeit mit der Motorradgruppe „Kernige Heider“.

Peter Witthohn gehört bereits seit 15 Jahren zum ehrenamtlichen Vorbereitungsteam. „Hier kann ich etwas für unsere christliche Gemeinschaft tun“, sagt der passionierte Motorradfahrer. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern von den „Heider Motorradfreunden“ kümmert er sich um einen reibungslosen Ablauf der Open-Air-Veranstaltung. Und der folgt der Tradition: Die Teilnehmer erhalten gelbe Segensbänder, und zu Beginn des MoGos werden Herzen verteilt, die sie einander als Zeichen ihrer Zuwendung schenken. Am Ende steht das Totengedenken für all jene Motorradfahrer, die schwer verletzt wurden oder gestorben sind. Kerzen werden entzündet und leuchten anschließend in der St.-Jürgen-Kirche weiter.

Erwartet werden in Heide Motorradfahrer aus ganz Norddeutschland – in den vergangenen Jahren waren es jeweils zwischen 500 und 800 Biker. Pastorin Astrid Buchin und Pastor Tom Wolter werden den Gottesdienst gestalten: „Für viele Motorradfahrer ist das der Saisonabschluss. Aber es sind natürlich alle eingeladen, mit uns Gottesdienst zu feiern“, so Buchin. Als Motto hat sich das Vorbereitungsteam diesmal den Bon Jovi-Titel „It’s my life“ ausgesucht. Tom Wolter: „Es geht darum, seinen eigenen Lebensweg zu finden – und um Freiheit. Und das hat viel mit dem Lebensgefühl des Motorradfahrens zu tun.“

Musikalisch wird der Gottesdienst begleitet von der Heider Band „Gaffa“. Die Gesamtveranstaltung wird unterstützt von der Stadt Heide, vielen Ehrenamtlichen der Heider Motorradfreunde und der Kirchengemeinde Heide mit den Teamern und Pfadfindern der Stämme Westwind und VCP Heide, der Firma Haustechnik Voigt sowie der Bruderhilfe Versicherungen.

Gegen 13 Uhr machen sich die Motorradfahrer auf den Weg: Im Korso geht es ins Umland: Über Ostrohe und Glüsing geht es nach Tellingstedt, dann weiter über Albersdorf und Meldorf zurück nach Heide. Die Rückkehr ist gegen 14.30 Uhr vorgesehen.

Der Heider MoGo ist einer von rund 20 Motorradgottesdiensten in Norddeutschland in diesem Jahr.

 

Im Bild von links: Peter Witthohn, Karin Pferdmenges, Diane Lorenz-Pferdmenges mit Sohn Theo, Pastorin Astrid Buchin, Pastor Tom Wolter und Horst Greve. (Foto: Zabel/Kirchenkreis Dithmarschen)