Die Kirchengemeinderäte des Kirchenkreises Dithmarschen haben die Mitglieder für die neue Kirchenkreissynode gewählt. 119 Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt, 70 haben ein Mandat erhalten. Weitere sieben Mitglieder werden vom Kirchenkreisrat berufen. Die amtierende Kirchenkreissynode hatte im vergangenen Jahr eine Verkleinerung des Gremiums beschlossen – bislang hat die Synode 99 Mitglieder.

Die Synodalen sind für sechs Jahre gewählt. Sie kommen aus den Bereichen der Kirchengemeinden, der Pastoren- und Mitarbeiterschaft sowie der Dienste und Werke, wobei die Anzahl der Ehrenamtlichen die Mehrheit der Synodalen stellt. Gewählt wurde in öffentlichen Sitzungen der Kirchengemeinderäte. Im ersten Wahlgang wurden die „Gemeinde-Synodalen“ (ehrenamtliche Mitglieder) gewählt; im zweiten Wahlgang die „Pastoren-Synodalen“; im dritten Wahlgang die „Mitarbeiter-Synodalen“ und im vierten und letzten Wahlgang die „Werke-Synodalen“. Damit auch kleinere Kirchengemeinden in der Kirchenkreissynode regional vertreten sind, wurden für das Wahlverfahren fünf Wahlkreise gebildet.

Die Kirchenkreissynode ist die Vertretung der Gesamtheit der Kirchengemeinden sowie der Dienste und Werke innerhalb des Kirchenkreises, also das entscheidende Gremium des Kirchenkreises. Sie berät und beschließt im Rahmen des Kirchenrechtes über die Angelegenheiten des Kirchenkreises, beispielsweise über den Haushalt. Vereinfacht kann man sagen: Sie ist das Parlament des Kirchenkreises. Die Synode  besteht, wie andere kirchliche Gremien auch, mehrheitlich aus sogenannten Laien (61 Prozent) und zu 39 Prozent aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Pastorinnen und Pastoren. Aus der Mitte der Synode werden das Präsidium, verschiedene Ausschüsse und der Kirchenkreisrat gewählt. Der Kirchenkreisrat, dem der Propst von Amts wegen angehört, hat die Aufsicht über die Kirchengemeinden und führt die Geschäfte. Er setzt Synodenbeschlüsse um und bereitet Entscheidungen der Synode vor.

Neu: Die Stimmauszählung erfolgte nicht direkt nach der Wahl durch den jeweiligen Kirchengemeinderat, sondern durch den Kirchenkreis. Die neue Kirchenkreissynode tagt erstmals am 24. Februar.

Vorstellung der einzelnen Kandidaten

Gewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge):

GemeindesynodalePastorensynodaleMitarbeitersynodaleWerkesynodale

Gertrud Andresen, Heide
Sven Brandt, Nordhasted
Silke Bünz, Wöhrden
Dagmar Delventhal, Brunsbüttel
Dagmar Domke, Marne
Gerd Ehmen, St. Michaelisdonn
Sven Fehrenschild, Büsum
Martin  Fritz, Eggstedt
Dr. Wibke Hagenah, Wesseln
Dr. Tanja Hanusa, Heide
Henning Harders, Albersdorf
Béatrice Heim, St. Annen
Martin Herr, Wolmersdorf
Manuela Hinz, Buchholz
Birte Jark-Evers, Meldorf
Thomas Jürgensen, Neufeld
Sonja Keck, Ostrohe
Friederike Kruse, Helse
Peter Kruse, Heide
Susanne Kühl, Lunden
Heike Kühl, Schafstedt
Ulrike Lahrsen, Wrohm
Christine Lensch, Wesseln
Stefanie Lohnert, Albersdorf
Wolfgang Martens, Elpersbüttel
Rüdiger Martin, Marne
Leon Meier, Brunsbüttel
Hartmut Meier, Büsum
Wolfgang Müller, Nindorf
Inga Quade, Wiemerstedt
Philip Ruge, Albersdorf
Heidemarie Rühmann, Burg
Ute Sachau, Barlt
Prof. Dr. Karl-Heinz Steffen, Büsum
Branka  Trube, Bunsoh
Kirsten Ufen, Neuenkirchen
Ute Uhlig, Helgoland
Telse Vogt, Brunsbüttel
Olaf von Possel, Buchholz
Dr. Tilman von Spiegel, Wesseln
Sascha  Wiese, Wesseln
Eva-Maria Wigger, Heide

Astrid    Buchin,  Heide
Rüdiger Burzeya, Tellingstedt
Jörg Denke, Pahlen
Marina Eitzen-Janta, Burg
Michael Hartmut, Hemmingstedt
Katja Hose, Marne
Luise Jarck-Albers, Heide
Sabine  Jeute, Kronprinzenkoog
Pauls Plate, Tellingstedt
Marlies Rattay, St. Annen
Sandra  Ruge-Tolksdorf, Itzehoe
Hans-Ulrich Seelemann, Burg
Tanja Sievers, Heide
Hendrikje Timmermann, Wöhrden

Rita Audiger, St. Michaelisdonn
Bärbel   Ehrenberg, Barlt
Gesine Hanssen, Wesselburen
Gerd Schülke, Meldorf
Gunnar Sundebo, Hellschen
Maike Töwe, Wöhrden
Ingrid Weisz, Tellingstedt

Karin Giaffreda, Heide
Annafried Junge, Heide
Maren Kruse, Odderade
Heidi Kruse, Heide
Angelika Michelly, Büsum
Rolf Schulz, Heide
Marlene Tiessen, St. Michaelisdonn