Heide – Am zweiten Advent (9. Dezember) laden Klinik-Seelsorgerin Annegret Steinmeyer
und Mitarbeitende der Westküstenkliniken, Standort Heide, zum nunmehr fünften Mal zu
einem Gedenkgottesdienst ein, der für Angehörige verstorbener Palliativ-Patientinnen und
-Patienten gedacht ist. Der Gottesdienst, der den Titel „Und ich sah einen neuen Himmel…“
trägt, beginnt um 14 Uhr in der St. Jürgen-Kirche in Heide. „Es tut gut, miteinander Trost zu
suchen“, weiß Diakonin Annegret Steinmeyer, die derzeit mit Mitarbeitenden der
Westküstenkliniken den Gedenkgottesdienst vorbereitet.

Im Heider Klinikum kümmert sich ein interprofessionelles Team im Rahmen der Palliativen-
Komplex-Behandlung (PKB) um die unheilbar kranken Menschen: Arbeitsbereiche wie
medizinische Versorgung, Pflege, Physiotherapie, Sozialer Dienst, Kunst- und Musiktherapie,
Ernährungsberatung, Psychoonkologie und auch Seelsorge werden eng verzahnt, um den
Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen zu helfen. Bei der palliativen
Versorgung geht es in erster Linie um den bestmöglichen Erhalt der Lebensqualität der
schwerkranken Menschen und ihrer Angehörigen.

Diakonin Annegret Steinmeyer gestaltet den Gedenkgottesdienst mit Mitarbeitenden,
gemeinsam werden Texte, Lesungen, Lieder und Gebete vorbereitet. Für die musikalische
Begleitung sorgen Dr. Heinz Steinmeyer (Klavier und Orgel) und Pastor Friedemann Magaard
(Cello). Im Anschluss an den Gottesdienst wird bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit sein,
miteinander ins Gespräch zu kommen.

Foto: An dem Gedenkgottesdienst wirken mit (von links): Inga Heiden (Fachärztin
Anästhesie), Edeltraut Bahnsen-Boyn (Stationsleitung D 3), Christiane Mrowka (Sozialer
Dienst), Corinna Böhme (Fachärztin Innere Medizin), Birgit Jähncke-Voss (Palliativschwester),
Lijo Vatolli (Facharzt Innere Medizin) und Diakonin Annegret Steinmeyer
(Krankenhausseelsorge). Nicht mit auf dem Foto: Dr. Thomas Eibisch (Facharzt
Viszeralchirurgie, Leiter Darmkrebszentrum) und Prof. Dr. Herrmann (Chefarzt Innere
Medizin).