Die notwendigen Grundsatzentscheidungen sind getroffen, konkrete Pläne gibt es nun auch: Die Kindertagesstätte Lindenstraße in Heide wird neu gebaut – heute (20. Dezember) wurde das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs vorgestellt. Den ersten Platz belegt Thomas Möhlendick aus Braunschweig, der Vertretern der Kirchengemeinde, des Kita-Werkes und der Stadt Heide seine Planungen erläuterte.

Seit 2013 waren Kirchengemeinde, Kita-Werk des Kirchenkreises Dithmarschen und die Stadt Heide im Gespräch darüber, was aus der in die Jahre gekommene Kindertagesstätte werden soll. Anfang des Jahres hat die Heider Ratsversammlung einen Neubau für rund 100 Kinder beschlossen. Kostenvolumen: Rund 3,6 Millionen Euro. Bauträgerin ist die Kirchengemeinde Heide.

Architekt Möhlendick hat mit seinem Entwurf insbesondere städtbauliche Ansätze berücksichtigt: „Wir haben uns gefragt: Was bringt der Ort mit?“ Entstanden sei ein Bau mit Satteldach und Klinker, zugleich aber in zeitgemäßer Architektur. „Eine Verbindung aus Tradition und Moderne“, so Möhlendick. „Eine tolle Lösung“, schwärmte Marc Trester, Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Schule und Sport der Stadt Heide. Und Bürgermeister Ulf Stecher nannte das Ergebnis „architektonisch und wirtschaftlich grundsolide. Wir wollen möglichst schnell Einweihung feiern, ich wünsche mir ganz viele glückliche Kinderaugen!“

Entstehen soll nun eine Kindertagesstätte für bis zu sieben Gruppen, zum Teil zweigeschossig, mit Multifunktionsräumen für die offene Arbeit der kirchlichen Kita. Das längliche Grundstück wird für den Neubau optimal genutzt. Zwei zueinander versetzte Riegel werden auf dem Grundstück, parallel zu den Grenzen, angeordnet. Ein Großteil der Bäume kann erhalten werden. Naturnahe Bereiche sollen Anregungen zum phantasievollen und kreativen Spielen, zum Naturerlebnis und für Rollenspiele geben. In den Grünraum werden klassische Kletter- Rutsch und Bewegungselemente integriert.

Doch bevor gebaut werden kann, sind nun erst einmal die Fachplaner mit den Detailarbeiten am Zug. Die Pläne sind im Foyer der Kita – derzeit in der Rungholtstraße 9 – noch einige Tage lang zu besichtigen.