Frauenwerk

Wunder der Verwandlung

Haben Sie Verwandlungen erlebt, mit denen sie nicht gerechnet hätten?

Vor ca. 2.000 Jahren war die Realität in Judäa unter römischer Besatzung von Not gekennzeichnet. Hunger war für 90 Prozent der Bevölkerung bitterarme Realität. Für die römischen Machthaber waren die Menschen in den eroberten Gebieten „Barbaren“. Kreuzigungen dienten als Abschreckung. Diese quälende Todesart wurde auch an Jesus Christus, dem Gottessohn, angewendet. 

Ein schwerer Grabstein, der das Ende des Lebens anzeigt, wurde zur Seite gerollt. Der Gottessohn wurde lebendig. Verwandelt aus dem Tod ins Leben. Dieser Stein steht symbolisch für die Kraft Gottes, die lebendig macht und aufrichtet.

Sie ist sichtbar in der österlichen Freude über die Überwindung des Todes.

Sie ist sichtbar in allem, was sich in mir verwandeln möchte. 

Sie ist sichtbar in vielen „Tropfen“ an liebevoller Unterstützung, guten Worten und Gebeten, als Beitrag zu Frieden und einer besseren Welt, die wir dringend benötigen.

Wenn Trauer sich in Freude verwandelt, ist die Welt ein schönerer Ort.

Auch der Ev. Frauensonntag befasst sich in diesem Jahr mit dem Thema Wandel und Verwandlung. 

Gottes österliche Kraft der Verwandlung möge auch Ihr Leben beschenken.

 

Viel Segen dazu

 

Monika Schmudde
Referentin im Ev. Frauenwerk Dithmarschen

 

„Mut tut gut!“ – Zweites Dithmarscher Frauenmahl am 5. Mai digital um 19 Uhr

Seit 2011 gibt es das Format Frauenmahl in der Ev. Kirche in Deutschland. Frauen aus christlichen Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften, aus Bildung und Kunst, aus Politik und Medien treffen sich und eröffnen Perspektiven über den Horizont hinaus. Frauen gestalten die Kirche der Zukunft mit – visionär, selbstbewusst und außerhalb gewohnter Strukturen. Mit engagierten Rednerinnen. Eigentlich an festlich gedeckten Tischen, mit mehreren Gängen, an denen Austausch möglich ist. Das im Mai 2020 geplante Frauenmahl im Kreis Dithmarschen wurde auf den 5. Mai 2022 verschoben und musste dann doch durch die Corona-Situation ins Digitale verlegt werden. Kurz entschlossen hat das Vorbereitungsteam im Januar beschlossen: „Aus Frauenmahl wird Frauen mal anders. Wir lassen uns nicht entmutigen und machen das, was uns möglich ist. Denn unser Motto „Mut tut gut“ trifft den Puls der Zeit.“ 

Frauen erlauben sich einen besonderen Abend, um Abstand zu nehmen und zu bedenken: Was ist jetzt dran in Kirche und Gesellschaft? Was würde in Gegenwart und Zukunft guttun und ermutigen? Wünsche und Visionen werden entwickelt. 

Neben tollen, engagierten Rednerinnen aus der Region wird die bekannte Autorin, Journalistin und Filmemacherin Ronja von Wurmb-Seibel Stellung nehmen.

Als Hauptrednerin wird die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, zugeschaltet. 

Termin: Donnerstag, 5. Mai, 19 – 21 Uhr, via zoom

Anmeldung unter: monika.schmudde@kirche-dithmarschen.de oder 01701554300

 

Wir als Frauen unter Frauen.

Link zu einem Youtube-Film aus dem Frauenwerk Nordfriesland,
der Frauenarbeit in der Kirche gut darstellt:
https://www.youtube.com/watch?v=Jr-NuZFXFHk

 

Zukunftsplan: Hoffnung –
zum Weltgebetstag 2022 aus England, Wales und Nordirland

Zum Weltgebetstag am 4. März 2022 rücken die Länder England, Wales und Nordirland in Dithmarschen in den Mittelpunkt. Ziel der Weltgebetstagsarbeit ist es, die Rechte von Frauen und Kindern zu stärken. Dafür gibt es weltweit viele Projekte. Durch die Pandemie werden soziale Ungleichheiten verschärft, steigt Gewalt, nimmt Einsamkeit und Angst zu.

Ein Text der Bibel vor ca. 2.600 Jahren aus einem Brief Jeremias will Mut machen. Judäer und Judäerinnen wurden unter König Nebukadnezar aus ihrer Heimat nach Babylonien verschleppt. In eine Situation von Ausweglosigkeit ermutigt der Briefschreiber dazu, hoffnungsvoll in die Zukunft zu sehen: „Baut Häuser und wohnt darin, pflanzt und esst, gründet Familien, sorgt für das Wohl der Stadt, in der ihr lebt!“ Das sind Visionen, die von der Treue Gottes reden. Visionen von Frieden, Segen Gottes und Glück in einer schweren Zeit. Visionen, die auch heute noch tragen.

Das Ev. Frauenwerk Dithmarschen hat am 29. Januar dazu eine Online-Werkstatt angeboten. In vielen Kirchengemeinden in Dithmarschen wird es am 4. März Veranstaltungen und Aktionen zum Weltgebetstag geben.

Monika Schmudde, Referentin im Frauenwerk Dithmarschen

 

In Kooperation mit dem FilmClub Heide zeigen wir
am 17. Februar den Film „Love Sarah - Liebe ist die wichtigste Zutat“
im Kino „LichtBlick“ in Heide. Kartenreservierung bitte direkt im Kino unter Telefon 0481/686811

Weltgebetstag 2021 - Vanuatu

„Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27 stehen wird. Steht ein Haus auf festem Grund, können Stürme ihm nichts anhaben. Gottes Wort als Fundament hält und trägt in den Stürmen des Lebens. Hierzu wollen die Frauen aus Vanuatu zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. Vanuata ist ein Land mit 83 Inseln im pazifischen Ozean und wie kein anderes Land vom Klimawandel betroffen.

Der Weltgebetstags-Film im Kirchenkreis gibt uns Einblicke in ein Land im Südpazifik, seine Schönheit, aber auch die Gefahren durch den Klimawandel. Er gibt uns Impulse für unser eigenes Leben und stellt uns in die Verantwortung für ein Klima gegenseitiger Unterstützung und Klimaschutz.

Frauenwerk

So arbeiten wir:

Das Evangelische Frauenwerk Dithmarschen steht durch das vielfältige Engagement ehrenamtlicher Frauen auf einem breiten Fundament.

Schwerpunkte der Arbeit sind:

  • Angebote und Aktivitäten in Gemeinden und übergemeindlich im Kirchenkreis, z.B. Angebote zum Auftanken, um Frauen zu stärken
  • Projekte, z.B. Biografie-Arbeit, Klimaprojekt
  • die Vernetzung mit gesellschaftlich und politisch engagierten Frauengruppen im Landkreis Dithmarschen
  • die Vernetzung mit dem Frauenwerk der Nordkirche und den Frauenwerken in den einzelnen Landkreisen
  • die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen (z.B. Care, Sorgearbeit, der Mensch als Humankapital)
  • die Unterstützung der Kampagne "Saubere Kleidung"
  • die Unterstützung des Fördervereins contra gegen den Frauenhandel
  • die Vorbereitung der Weltgebetstags-Gottesdienste in zwei regionalen Werkstätten
  • die Begleitung ehrenamtlich tätiger Frauen in den Gemeinden

Die Geschäftsführung, die inhaltliche Gestaltung und das Coaching der Ehrenamtlichen für die Durchführung der Arbeit liegt bei den Referentinnen der Frauenarbeit. Das Ev. Frauenwerk Dithmarschen wird in seiner Arbeit durch den Synodalen Ausschuss für die Frauenarbeit unterstützt und begleitet.

Kontakt:
Geschäftsstelle:
Nordermarkt 8
25704 Meldorf

E-Mail:
frauenwerk-geschaeftsstelle@kirche-dithmarschen.de

Telefon:
04832 /972430 (8-12 Uhr)

Geschäftsstelle:
Alexandra Führer

Referentinnen:
Monika Schmudde
monika.schmudde@kirche-dithmarschen.de

Angela Ewers
ewers@kirche-dithmarschen.de

Aufgaben

Beide Referentinnen sind zuständig für:

  • Koordination und Coaching für Ehrenamtliche
  • Projekte und Aktionen
  • Bildungsangebote


Vernetzung:

  • mit Gemeinden und Einrichtungen im Kirchenkreis
  • mit unterschiedlichen Arbeitsfeldern in der Nordkirche
  • mit den Gleichstellungsbeauftragten, dem Frauenhaus, der Ahmadiyya Gemeinde und anderen wichtigen Frauengruppen in Dithmarschen

Schwerpunkte von Monika Schmudde sind:

  • Geschäftsführung
  • Weltgebetstagsarbeit
  • spirituelle Angebote und besondere Gottesdienste
  • Adventsoasen
  • Dithmarscher-Frauen-Dialog

Schwerpunkte von Angela Ewers sind:

  • Interkulturelle Begegnung
  • Frauenfrühstück
  • Angebote für jüngere Frauen
  • Vernetzung mit Kinder- und Jugendarbeit

Synodaler Ausschuss

Maren Reichardt ist Vorsitzende des Synodalen Ausschussen und vertritt das Frauenwerk des Kirchenkreises Dithmarschen in der Frauensynode der Nordkirche. Sie ist langjährig in der Frauenarbeit tätig, hält als Vorsitzende engen Kontakt zu den beiden Referentinnen für Frauenarbeit und je nach Erfordernissen zum Kirchenkreisrat. Sie engagiert sich in der Praktischen Arbeit des Frauenwerkes insbesondere im „meditativen Tanz“ und arbeitet im Vorstand des Fördervereins von „Contra“ (Fachstelle gegen Frauenhandel) mit. Darüberhinaus trägt sie alle wichtigen Informationen aus dem Frauenwerk der Nordkirche in die Kirchenkreisarbeit.

Luise Jarck-Albers ist Pastorin in Heide und stv. Vorsitzende im Synodalen Ausschuss. Sie findet ihre großen Anliegen Frieden und Gerechtigkeit bei denen wieder, die sich in der Frauenarbeit engagieren. Dafür setzt sie sich ebenso gern ein wie für einladende Gottesdienste in alter und neuer Form.

Karin Giaffreda ist die Schriftführerin des Synodalen Ausschuss. Ihr organisatorisches Talent kommt der Arbeit im Frauenwerk sehr zu Gute. In der Weltgebetstagsarbeit findet sie ihren spirituellen und praktisch theologischen Schwerpunkt, was sehr gut zu ihrem interkulturellen familiären Hintergrund passt.

Heidi Kruse hat sich bereits vor ihrem Umzug von Rendsburg nach Heide in der Frauenarbeit der Nordelbischen Kirche engagiert. Jetzt  ist sie schon seit mehreren Jahren Mitglied im Synodalen Ausschuss in Dithmarschen und engagiert sich z.B. bei der Frauenkleiderbörse. Ihre große Leidenschaft ist immer noch der Weltgebetstag.

Annette Thode-Flicek hat weltweite Interessen und ist seit über 22 Jahren in der El Salvador Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises aktiv. Sie ist in der Ökumene Arbeit engagiert und hält als Mitglied im Synodalen Ausschuss die Verbindung zur ökumenischen Arbeit. Darüber hinaus bereichert sie Vorhaben des Frauenwerks mit ihrem kreativen Talent.

Dr. Ingrid Weisz ist der Frauenarbeit seit Langem durch den Weltgebetstag verbunden. Ihr Schwerpunkt dabei ist immer die Musik. Mit Geduld, Leidenschaft und großer Freundlichkeit führt sie die Frauen im Kirchenkreis in die Lieder der Gottesdienstordnung ein. Eine anspruchsvolle Aufgabe, ist das Einüben der Lieder doch oft eine Herausforderung, so unterschiedlich wie sie durch die Tradition der Länder geprägt sind.

Vernetzung

 

Projekte

Kampagne Saubere Kleidung

Die Zustände in den Zuliefererbetrieben der Bekleidungsindustrie in Bangladesch, Indien oder anderen Ländern sind mehr als beklagenswert. Gegen einen Hungerlohn, müssen Männer und Frauen im Akkord Stoffe zurechtschneiden und zusammennähen. Immer wieder ereignen sich schreckliche Zwischenfälle in den Produktionsstätten, wie zum Beispiel am 24. April 2013 der Einsturz einer neunstöckigen Fabrik mit hunderten von  Opfern.

Die „Kampagne Saubere Kleidung“ setzt sich dafür ein, große Konzerne und Verbraucher und Verbraucherinnen an ihre Verantwortung zu erinnern, um zu erreichen, dass menschenrechtliche Standards auch für die Textilindustrie in Südostasien oder Lateinamerika verbindlich gemacht werden. Das Frauenwerk des Kirchenkreises Dithmarschen beteiligt sich punktuell an Aktionen dafür. Die Frauenkleiderbörse ist ein Beitrag zur Bewusstseinsschärfung. Indem dort Frauenkleider und Accessoires Second Hand verkauft werden können, wird ein Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit geschaffen. Die Frauenkleiderbörse wird als Forum genutzt, Frauen über die Kampagne Saubere Kleidung zu informieren.

Hier geht es zur Seite von Kampagne für Saubere Kleidung

„Förderverein contra eV.“

Der „Förderverein contra e. V.“ mit Sitz in Kiel unterstützt die Fachstelle contra gegen Frauenhandel, die Frauen, die durch Menschenhandel in Zwangslagen geraten sind, berät. Dabei geht es um unterschiedliche Bereiche, wie Menschenhandel in die Prostitution, in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und in die Ehe. Frauen aus der Frauenarbeit in Dithmarschen unterstützen den eigens für die Arbeit gegründeten Förderverein punktuell mit besonderen Aktionen, wie zum Beispiel mit einem Stand auf dem Schleswig Holstein Tag. Ziel der Arbeit ist es, das Thema einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen und um Spendengelder zu werben.

Hier geht es zur Seite von contra

contra – Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein

Frauenhandel passiert. Mitten unter uns.
Überall – sowohl in den Städten als auch auf dem Land – gibt es Frauenhandel in die Prostitution, Heiratshandel und extreme Arbeitsausbeutung, auch im Gebiet der Nordkirche, auch in Dithmarschen.

Das Erlebte verfolgt Betroffene lebenslang.
Die Frauen werden ausgebeutet und mit psychischer oder physischer Gewalt bedroht und erpresst. Sie erleben einen dramatischen Verlust ihrer Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit. Mit den katastrophalen Folgen für ihre Gesundheit und ihre Perspektiven kämpfen sie oft lebenslang.


Betroffene Frauen brauchen Beratung.
Wir von contra leisten kostenfreie muttersprachliche Beratung und Begleitung in ganz Schleswig-Holstein. Das Beratungsangebot ist für alle betroffenen Frauen offen. Jede Beratung verläuft individuell und je nach Situation der Frau.

Der Beratung Raum geben.
Seit 17 Jahren gibt es contra, die Fachstelle gegen Frauenhandel. Unsere Beratung wird stark frequentiert und ist anhaltend intensiv. Um den vielen Anfragen an uns nachkommen zu können, brauchen wir neben Einzelfallhilfen auch dringend eine zweite Beraterin im Team. Die Finanzierung des Landes reicht nur für eine Beraterin aus. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Sie helfen damit jeder einzelnen Frau beim Aufbau einer neuen Lebensperspektive.

 Ihre Spenden setzen wir auch für folgende Aufgaben ein:

  • Einzelfallhilfen für betroffene Frauen, wie Notversorgung, Reise-und Rückkehrhilfe, Therapie
  • Kosten für Dolmetscherinnen und andere externe Fachkräfte,
  • Kosten für eine verbesserte Ausstattung unseres Beratungsangebotes.

Jeder Euro kommt den betroffenen Frauen zugute, denn die Verwaltungskosten werden durch das Frauenwerk der Nordkirche und das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein getragen.

 Für Fragen oder weitere Informationen stehen gerne zur Verfügung: Claudia Rabe und Jozefa Paulsen contra – Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein – ein Arbeitsbereich im Frauenwerk der Nordkirche

 

www.contra-sh.de Fon 0431 55 779 190 und 191 contra@frauenwerk.nordkirche.de

Spendenkonto
Evangelische Bank eG, IBAN: DE16 5206 0410 0206 5650 00, BIC: GENODEF1EK1, Stichwort „contra“

 

Dienstreiseantrag

Hier finden Sie das Formular zum Download