Frauenwerk

Auf in die Freude

Warten, dass alles anders wird, besser.
Dass die Pandemie sich auflöst und wir uns frei
nach draußen zueinander trauen können.
An Pfingsten vor 2.000 Jahren
geschah eine Integration,
die den Rahmen menschlicher Vorstellungskraft sprengte.
Menschen verschiedener Nationen und Sprachen
konnten sich plötzlich einfach so verstehen.
Gottes Heilige Geistkraft zeigte sich wie Flammen und wie Wind.
Sie brachte Menschen zueinander und ins Staunen über Gott.
Der auferstandene Christus hatte diese Kraft angekündigt,
bevor er in das himmlische Reich aufgenommen wurde.
Diese Kraft kann trösten, aufrichten, stärken und Mut machen.
Diese Kraft kann mir eine große Freude schenken. Auch heute.
Diese Kraft hat mich auch mit lieben Menschen
 in Zeiten von Corona zusammengeführt. Einzelkontakte. Aber wertvoll.
Diese heilsame Kraft verbindet, was verletzt ist, und möchte zur Freude bringen.
Möge diese heilsame Kraft Sie in die nächsten Monate tragen
und Ihnen Momente der Freude schenken!

Dieses wünscht Euch und Ihnen von Herzen
Monika Schmudde
Referentin im Frauenwerk Dithmarschen

 

Biografietage im Sommer 2021

Biografie-Arbeit – das ist die Betrachtung des eigenen Lebens, um eigene Schätze zu heben und zu sichten.  
Im Nachdenken und Austauschen liegen Chancen der persönlichen Reflexion:
Chancen der Rückbesinnung auf das, was mich ausmacht;
was mir hilft, das Leben zu bewältigen;
welche Schätze und Ressourcen in der Vergangenheit vorhanden waren;
welche Chancen in Gegenwart und Zukunft möglich scheinen.


Solche Fragen, die nach dem suchen, was ermutigt und was heilsam ist, bieten Lebensorientierung.
Was in schwierigen Situationen und leidvollen Erfahrungen tröstet, stärkt und Halt gibt,
wird in den Blick genommen und erlaubt neue Perspektiven auf das eigene Leben.
Das kann Mut machen, die eigene Lebensgeschichte neu zu sehen und sich dabei selbst mit allen Facetten zu würdigen.


Herzliche Einladung hierzu!


Monika Schmudde
Diakonin, Beraterin für Biografiearbeit (FaBia)


26. Juni 10-13 Uhr     Marne:
Standfest – Woraus schöpfe ich Kraft und Energie?

31. Juli 9.30 -16 Uhr Wesseln:
 Gelassenheit – Das Leben im Wandel

28. August 9.30 - 16 Uhr Tellingstedt:
Durchsetzungsstark – was mir wichtig ist – Widerständen begegnen

 

Weltgebetstag 2021 - Vanuatu

„Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27 stehen wird. Steht ein Haus auf festem Grund, können Stürme ihm nichts anhaben. Gottes Wort als Fundament hält und trägt in den Stürmen des Lebens. Hierzu wollen die Frauen aus Vanuatu zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. Vanuata ist ein Land mit 83 Inseln im pazifischen Ozean und wie kein anderes Land vom Klimawandel betroffen.

Der Weltgebetstags-Film im Kirchenkreis gibt uns Einblicke in ein Land im Südpazifik, seine Schönheit, aber auch die Gefahren durch den Klimawandel. Er gibt uns Impulse für unser eigenes Leben und stellt uns in die Verantwortung für ein Klima gegenseitiger Unterstützung und Klimaschutz.

Frauenwerk

Osterbrief für Frauen

Mit diesem Brief wollen wir Frauen uns auf den Passionsweg begeben, auf die letzten Spuren Jesu, sowie auf die Frauen schauen die in dieser Zeit Jesus begegneten, bzw. begleiteten. Kommen Sie mit, wir das Ev. Frauenwerk Dithmarschen, laden Sie ein, zu diesem besonderen Weg  von Gründonnerstag bis Ostersonntag.

Dieser Brief gibt verschiedene Anregungen: Abendmahl festlich für sich zubereiten, Spaziergang als Kreuzweg mit besonderen Impulsen, Osterandacht mit einer besonderen Frau, die Jesus begleitete…

Somit lassen Sie sich überraschen, von dem besonderen „Osterbrief für Frauen“

Sie möchten einen „Osterbrief für Frauen“ per Post erhalten, dann melden Sie sich per Telefon unter: 04832 -972 430 oder
schreiben Sie uns eine E-Mail unter: frauenwerk-geschaeftsstelle@kirche-dithmarschen.de,
in der Sie uns mitteilen, unter welcher Adresse Sie einen Brief erhalten möchten! 


Weltgebetstag am 5. März

Vanuatu soll nicht untergehen – Klimawandel und Frauenrechte

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und am ersten Freitag im März in mehr als 150 Ländern rund um den Globus gefeiert. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören in der weltweit größten ökumenischen Frauenbewegung untrennbar zusammen. Vanuatu – aus diesem Land kommt der Weltgebetstag in diesem Jahr: ein paradiesischer Inselstaat im Südpazifik mit 300.000 Einwohner*innen auf 83 Inseln. Es ist gleichzeitig das Land auf der Welt, das am meisten unter Naturkatastrophen leidet. Ein steigender Meeresspiegel bedroht Wohn- und Lebensräume.  Wirbelstürme werden intensiver. Die Zyklone mit der höchsten Wirbelsturmkategorie 5 (Pam 2015 und Harold 2020) haben Menschenleben gefordert, Häuser und Landschaften zerstört. Für Vanuatu entstehen jährlich rund 44 Millionen Euro Kosten durch Naturkatastrophen, die dem Land für seine Weiterentwicklung fehlen.

Frauen in Vanuatu haben wenig Rechte. Es gibt keine Frauen im Parlament, obwohl sich Frauen politisch engagieren wollen. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit: So auch in Vanuatu. Dort lernen Frauen, sich über Medien eine Stimme zu verschaffen, damit ihre Sichtweisen und Probleme wahrgenommen werden.

Worauf bauen wir? Welches Fundament trägt auch in Lebenskrisen? Was ermutigt und stärkt in den Stürmen des Lebens? Diese Fragen stellen Frauen in Vanuatu und geben Antworten darauf, fordern zu Dialog und Verantwortung heraus.

Am 5. März in diesem Jahr wird vieles anders sein. Der Weltgebetstag als Veranstaltung wird aufgrund von Covid-19 nicht wie üblich stattfinden können. Einige Gemeinden in Dithmarschen haben in Planung, eine kleine Veranstaltung oder offene Kirchen anzubieten. Es bleibt abzuwarten, was möglich sein wird.

Viele Gemeinden werden im Sommer den Termin nachholen. Vielleicht sogar im Garten. Termine zu dem, was am 5. März stattfindet, werden spätestens Anfang März auf der Homepage des Kirchenkreises erscheinen (www.kirche-dithmarschen.de). Auch einiges Kreative zum Verteilen ist bei den Frauen in Arbeit, die den Weltgebetstag vorbereiten. Außerdem können wir uns auf viele schöne Veranstaltungen im Sommer freuen.

Weitere Infos:
Weltgebetstag der Frauen

Bei weiteren Fragen gerne anrufen oder eine Mail an mich senden!

01701554300 oder
monika.schmudde@kirche-dithmarschen.de

 

So arbeiten wir:

Das Evangelische Frauenwerk Dithmarschen steht durch das vielfältige Engagement ehrenamtlicher Frauen auf einem breiten Fundament.

Schwerpunkte der Arbeit sind:

  • Angebote und Aktivitäten in Gemeinden und übergemeindlich im Kirchenkreis, z.B. Angebote zum Auftanken, um Frauen zu stärken
  • Projekte, z.B. Biografie-Arbeit, Klimaprojekt
  • die Vernetzung mit gesellschaftlich und politisch engagierten Frauengruppen im Landkreis Dithmarschen
  • die Vernetzung mit dem Frauenwerk der Nordkirche und den Frauenwerken in den einzelnen Landkreisen
  • die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen (z.B. Care, Sorgearbeit, der Mensch als Humankapital)
  • die Unterstützung der Kampagne "Saubere Kleidung"
  • die Unterstützung des Fördervereins contra gegen den Frauenhandel
  • die Vorbereitung der Weltgebetstags-Gottesdienste in zwei regionalen Werkstätten
  • die Begleitung ehrenamtlich tätiger Frauen in den Gemeinden

Die Geschäftsführung, die inhaltliche Gestaltung und das Coaching der Ehrenamtlichen für die Durchführung der Arbeit liegt bei den Referentinnen der Frauenarbeit. Das Ev. Frauenwerk Dithmarschen wird in seiner Arbeit durch den Synodalen Ausschuss für die Frauenarbeit unterstützt und begleitet.

Kontakt:
Geschäftsstelle:
Nordermarkt 8
25704 Meldorf

E-Mail:
frauenwerk-geschaeftsstelle@kirche-dithmarschen.de

Telefon:
04832 /972430 (8-12 Uhr)

Geschäftsstelle:
Alexandra Führer

Referentinnen:
Monika Schmudde
monika.schmudde@kirche-dithmarschen.de

Angela Ewers
ewers@kirche-dithmarschen.de

Aufgaben

Beide Referentinnen sind zuständig für:

  • Koordination und Coaching für Ehrenamtliche
  • Projekte und Aktionen
  • Bildungsangebote


Vernetzung:

  • mit Gemeinden und Einrichtungen im Kirchenkreis
  • mit unterschiedlichen Arbeitsfeldern in der Nordkirche
  • mit den Gleichstellungsbeauftragten, dem Frauenhaus, der Ahmadiyya Gemeinde und anderen wichtigen Frauengruppen in Dithmarschen

Schwerpunkte von Monika Schmudde sind:

  • Geschäftsführung
  • Weltgebetstagsarbeit
  • spirituelle Angebote und besondere Gottesdienste
  • Adventsoasen
  • Dithmarscher-Frauen-Dialog

Schwerpunkte von Angela Ewers sind:

  • Interkulturelle Begegnung
  • Frauenfrühstück
  • Angebote für jüngere Frauen
  • Vernetzung mit Kinder- und Jugendarbeit

Synodaler Ausschuss

Maren Reichardt ist Vorsitzende des Synodalen Ausschussen und vertritt das Frauenwerk des Kirchenkreises Dithmarschen in der Frauensynode der Nordkirche. Sie ist langjährig in der Frauenarbeit tätig, hält als Vorsitzende engen Kontakt zu den beiden Referentinnen für Frauenarbeit und je nach Erfordernissen zum Kirchenkreisrat. Sie engagiert sich in der Praktischen Arbeit des Frauenwerkes insbesondere im „meditativen Tanz“ und arbeitet im Vorstand des Fördervereins von „Contra“ (Fachstelle gegen Frauenhandel) mit. Darüberhinaus trägt sie alle wichtigen Informationen aus dem Frauenwerk der Nordkirche in die Kirchenkreisarbeit.

Luise Jarck-Albers ist Pastorin in Heide und stv. Vorsitzende im Synodalen Ausschuss. Sie findet ihre großen Anliegen Frieden und Gerechtigkeit bei denen wieder, die sich in der Frauenarbeit engagieren. Dafür setzt sie sich ebenso gern ein wie für einladende Gottesdienste in alter und neuer Form.

Karin Giaffreda ist die Schriftführerin des Synodalen Ausschuss. Ihr organisatorisches Talent kommt der Arbeit im Frauenwerk sehr zu Gute. In der Weltgebetstagsarbeit findet sie ihren spirituellen und praktisch theologischen Schwerpunkt, was sehr gut zu ihrem interkulturellen familiären Hintergrund passt.

Heidi Kruse hat sich bereits vor ihrem Umzug von Rendsburg nach Heide in der Frauenarbeit der Nordelbischen Kirche engagiert. Jetzt  ist sie schon seit mehreren Jahren Mitglied im Synodalen Ausschuss in Dithmarschen und engagiert sich z.B. bei der Frauenkleiderbörse. Ihre große Leidenschaft ist immer noch der Weltgebetstag.

Annette Thode-Flicek hat weltweite Interessen und ist seit über 22 Jahren in der El Salvador Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises aktiv. Sie ist in der Ökumene Arbeit engagiert und hält als Mitglied im Synodalen Ausschuss die Verbindung zur ökumenischen Arbeit. Darüber hinaus bereichert sie Vorhaben des Frauenwerks mit ihrem kreativen Talent.

Dr. Ingrid Weisz ist der Frauenarbeit seit Langem durch den Weltgebetstag verbunden. Ihr Schwerpunkt dabei ist immer die Musik. Mit Geduld, Leidenschaft und großer Freundlichkeit führt sie die Frauen im Kirchenkreis in die Lieder der Gottesdienstordnung ein. Eine anspruchsvolle Aufgabe, ist das Einüben der Lieder doch oft eine Herausforderung, so unterschiedlich wie sie durch die Tradition der Länder geprägt sind.

Vernetzung

 

Projekte

Kampagne Saubere Kleidung

Die Zustände in den Zuliefererbetrieben der Bekleidungsindustrie in Bangladesch, Indien oder anderen Ländern sind mehr als beklagenswert. Gegen einen Hungerlohn, müssen Männer und Frauen im Akkord Stoffe zurechtschneiden und zusammennähen. Immer wieder ereignen sich schreckliche Zwischenfälle in den Produktionsstätten, wie zum Beispiel am 24. April 2013 der Einsturz einer neunstöckigen Fabrik mit hunderten von  Opfern.

Die „Kampagne Saubere Kleidung“ setzt sich dafür ein, große Konzerne und Verbraucher und Verbraucherinnen an ihre Verantwortung zu erinnern, um zu erreichen, dass menschenrechtliche Standards auch für die Textilindustrie in Südostasien oder Lateinamerika verbindlich gemacht werden. Das Frauenwerk des Kirchenkreises Dithmarschen beteiligt sich punktuell an Aktionen dafür. Die Frauenkleiderbörse ist ein Beitrag zur Bewusstseinsschärfung. Indem dort Frauenkleider und Accessoires Second Hand verkauft werden können, wird ein Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit geschaffen. Die Frauenkleiderbörse wird als Forum genutzt, Frauen über die Kampagne Saubere Kleidung zu informieren.

Hier geht es zur Seite von Kampagne für Saubere Kleidung

„Förderverein contra eV.“

Der „Förderverein contra e. V.“ mit Sitz in Kiel unterstützt die Fachstelle contra gegen Frauenhandel, die Frauen, die durch Menschenhandel in Zwangslagen geraten sind, berät. Dabei geht es um unterschiedliche Bereiche, wie Menschenhandel in die Prostitution, in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und in die Ehe. Frauen aus der Frauenarbeit in Dithmarschen unterstützen den eigens für die Arbeit gegründeten Förderverein punktuell mit besonderen Aktionen, wie zum Beispiel mit einem Stand auf dem Schleswig Holstein Tag. Ziel der Arbeit ist es, das Thema einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen und um Spendengelder zu werben.

Hier geht es zur Seite von contra

contra – Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein

Frauenhandel passiert. Mitten unter uns.
Überall – sowohl in den Städten als auch auf dem Land – gibt es Frauenhandel in die Prostitution, Heiratshandel und extreme Arbeitsausbeutung, auch im Gebiet der Nordkirche, auch in Dithmarschen.

Das Erlebte verfolgt Betroffene lebenslang.
Die Frauen werden ausgebeutet und mit psychischer oder physischer Gewalt bedroht und erpresst. Sie erleben einen dramatischen Verlust ihrer Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit. Mit den katastrophalen Folgen für ihre Gesundheit und ihre Perspektiven kämpfen sie oft lebenslang.


Betroffene Frauen brauchen Beratung.
Wir von contra leisten kostenfreie muttersprachliche Beratung und Begleitung in ganz Schleswig-Holstein. Das Beratungsangebot ist für alle betroffenen Frauen offen. Jede Beratung verläuft individuell und je nach Situation der Frau.

Der Beratung Raum geben.
Seit 17 Jahren gibt es contra, die Fachstelle gegen Frauenhandel. Unsere Beratung wird stark frequentiert und ist anhaltend intensiv. Um den vielen Anfragen an uns nachkommen zu können, brauchen wir neben Einzelfallhilfen auch dringend eine zweite Beraterin im Team. Die Finanzierung des Landes reicht nur für eine Beraterin aus. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Sie helfen damit jeder einzelnen Frau beim Aufbau einer neuen Lebensperspektive.

 Ihre Spenden setzen wir auch für folgende Aufgaben ein:

  • Einzelfallhilfen für betroffene Frauen, wie Notversorgung, Reise-und Rückkehrhilfe, Therapie
  • Kosten für Dolmetscherinnen und andere externe Fachkräfte,
  • Kosten für eine verbesserte Ausstattung unseres Beratungsangebotes.

Jeder Euro kommt den betroffenen Frauen zugute, denn die Verwaltungskosten werden durch das Frauenwerk der Nordkirche und das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein getragen.

 Für Fragen oder weitere Informationen stehen gerne zur Verfügung: Claudia Rabe und Jozefa Paulsen contra – Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein – ein Arbeitsbereich im Frauenwerk der Nordkirche

 

www.contra-sh.de Fon 0431 55 779 190 und 191 contra@frauenwerk.nordkirche.de

Spendenkonto
Evangelische Bank eG, IBAN: DE16 5206 0410 0206 5650 00, BIC: GENODEF1EK1, Stichwort „contra“

 

Dienstreiseantrag

Hier finden Sie das Formular zum Download